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  • 26.01.2015: Werksabholung e-Golf
  • 01.02.2015: Eine Woche e-Golf
  • 09.02.2015: Zwei Wochen e-Golf
  • 16.02.2015: Ladeinfrastruktur
  • 05.03.2015: Das Laden unterwegs
  • 12.03.2015: Ladeweile
  • 22.03.2012: Verbräuche und Kosten Smart ed und e-Golf
  • 27.04.2015: Assistenzsysteme
  • 27.05.2015: Lust und Frust
  • 18.06.2015: Die bislang längste Fahrt
  • 11.07.2015: 20.000 Kilometer mit dem Smart ed
  • 11.08.2015: Vergeigt Deutschland die Elektromobilität?
  • 27.08.2015: PV-Anlage in Betrieb genommen
  • 14.09.2015: Einmal Nordsee und zurück
  • 27.09.2015: Oh, oh, Volkswagen...
  • 06.10.2015: Einmal Ammersee und zurück
  • 05.11.2015: Nachbetrachtung zur eRUDA 2015
  • 11.11.2015: Wie gefährlich ist ein E-Auto?
  • 12.12.2015: Winterzeit = Verbrauchserhöhung = Reichweitenreduzierung
  • 22.12.2015: Neue Kennzeichen
  • 02.01.2016: Uups, kein AC-Laden möglich
  • 27.01.2016: Ein Jahr e-Golf
  • 24.02.2016: 3 Jahre Smart ed
  • 31.03.2016: Sonnige Aussichten
  • 28.04.2016: Nun ist sie da...
  • 29.06.2016: Unsere Urlaubsfahrt
  • 27.08.2016: Die nächste lange Tour
  • 12.10.2016: Fernstrecken mit dem e-Golf
  • 22.12.2016: Zwei Jahre e-Golf
  • 18.01.2017: Offene E-Mail an den Vorstand der Volkswagen AG
  • 14.04.2017: Man muss halt Kompromisse machen
  • 30.07.2017: Ab in die Schweiz
  • 12.01.2018: Drei Jahre e-Golf

    12.01.2018: In diesem Monat war es soweit. Der e-Golf musste zum TÜV und zur 3 Jahresinspektion. Er hat jetzt 43.000 Kilometer auf der Uhr und erwartungsgemäß konnte der TÜV keine Mängel entdecken. Witzig war, dass beim Einchecken der Techniker auch eine AU eingeplant hatte. Auf meinen Hinweis, dass ich ihm viel Spaß beim Suchen des Auspuffs wünsche, hat er das dann korrigiert. Auch beim Starten des e-Golfs hatte er so seine Probleme. Ich konnte ihm aber helfen :-) . Eigentlich kein Wunder, wenn man bedenkt, dass im letzten Jahr 12 e-Autos in Moers zugelassen waren. So häufig kann es also nicht sein, dass ein drei Jahre altes e-Auto vorgeführt wird.

    Die Inspektion hat dann rund 280,00 Euro inklusive Bremsflüssigkeitswechsel für 65,00 Euro gekostet. Auch ein recht moderater Preis.

    Erwähnen muss ich noch, dass im Oktober 2017 der Schalter für die Auto Hold Funktion ausgetauscht werden musste. Der Schalter selbst wurde von VW auf Kulanz ermäßigt beigesteuert. Dennoch hat der Tausch 134,17 Euro gekostet.

    Das Fahren mit dem e-Golf ist inzwischen nicht mehr so aufregend und Routine ist eingetreten. Er läuft, ist zuverlässig und die Ruhe beim Fahren möchte ich nicht mehr missen.

    Im Bereich der Ladesäulen tut sich immer mehr. Neben Aldi bieten jetzt auch Lidl und Kaufland Schnellladestationen an. Während Aldi mit dem Aufstellen schon fertig ist, befinden sich die Säulen von Lidl und Kaufland noch im Aufbau. Auch Ikea hat schon verschiedene Standorte ausgestattet. Allerdings ist die Versorgung im Ruhrgebiet immer noch stark vernachlässigt. Macht aber nichts, denn hier kann ich zu Hause laden. Unterwegs ist es dann umso besser, wenn man eine gute Infrastruktur vorfindet. Die Autobahnraststätten sind jetzt nahezu alle mit Schnellladern ausgestattet. Was allerdings wiederum ein Rückschritt zu werden droht, ist das Scharfschalten der Abrechnungsfunktion an den Raststätten. Bisher konnte man dort kostenfrei laden. Das ist jetzt vorbei. Nicht dass eine Berechnung verwerflich ist. Ich zahle gerne für eine für mich erbrachte Leistung. Aber die Abrechnungssysteme unterscheiden sich nicht nur von Bundesland zu Bundesland sondern auch innerhalb der Länder. In NRW z.B. gibt es bei Tank & Rast Ladesäulen von Innogy aber auch der EnBW. Innogy hat jetzt die Funktion der RFID Karten abgeschaltet. Wahrscheinlich aufgrund der Berichterstattung über die leicht zu fälschenden Ladekarten, die ohne PIN funktionieren. Man muss bei der Hotline anrufen und die Säule freischalten lassen. Oder man lädt sich die Lade-App auf das Smartphone. Kostenpunkt für 1 Stunde laden am Schnelllader: 22,00 Euro! EnBW berechnet zurzeit noch 5,00 Euro pro Ladevorgang. Noch.

    Auch von anderen Anbietern wird berichtet, dass sie umgerechnet bis zu 1 Euro pro kWh nehmen. Das ist schon frech.

    Tesla berechnet im Übrigen etwa 0,17 Euro pro kWh. Da sollten die deutschen Automobilhersteller mal ins Grübeln kommen.